Sprache formt Realität

Wie Du mit Deinen Worten Deine Welt gestalten kannst

Sprache und Realität befinden sich in ständiger Wechselwirkung. Wie wir über die Welt sprechen, so fühlt sie sich an. Wir können Sprache bewusst nutzen, um Realität anders zu erleben, um unsere Erfahrung zu formen und zu gestalten.

Drei Beispiele zur sofortigen Umsetzung:

Ich kann das nicht vs. ich kann das noch nicht.

Wenn Du sagst, dass Du etwas nicht kannst, entscheidest Du endgültig. Die Sache wird statisch, ohne Chance auf Veränderung. Füge das ‚noch‘ hinzu. Damit schaffst Du für Entwicklung. Das ‚noch‘ lässt erahnen, dass Du bald können kannst. Probiere es aus. Was macht das mit Deinen Gedanken? Welche Ideen für neues Können entstehen?

Man weiß, man denkt, man sagt ja immer – wer weiß/denkt/sagt ja immer?

Diese Sprechgewohnheit nennt man (hier ‚man‘, weil nicht nur ich!) im NLP gerne ‚Meta-Monster‘. Äußerst verbreitet. Einfach mal im Fernsehen oder im Gespräch oder bei sich selbst darauf achten. Was hat es damit auf sich? Probiere es am besten einfach selbst aus, von Dir zu sprechen, anstatt von irgendjemandem. Wie nah bist Du am Geschehen dran? Ja, wie Du sprichst, macht viel aus dafür, wie nah Du am Geschehen dran bist. Und ja, es können solche ‚Kleinigkeiten‘ sein. Eine kleine Metapher dazu: Wie erlebst Du eine Achterbahnfahrt intensiver – wenn Du zuschaust oder wenn Du mitfährst?

Im Grunde halt einfach nur eigentlich

Reihenweise Worte ohne Selbstzweck. Schaffen eine weichzeichnende Puffer-Struktur um den Inhalt, der sonst zu hart und scharf werden würde. So fürchtet man jedenfalls. Diese Füllworte einzufügen, kann zwar angenehm wirken und Inhalte federnd tragen. Aber sie wegzulassen, das ist erfrischend, häufig offenbarend.

Wieviel Füllwort benutzt Du, um sprachlich zu federn, fluffiger zu machen, Knautschzonen einzubauen? Willst Du es ausprobieren, diese Weichmacher beim nächsten Mal wegzulassen und der sich gnadenlos klar abzeichnenden Sache entgegen zu treten? Wie wäre es un-eigentlich? Nicht im Grunde? Probiere das kleine Selbstexperiment: Schreibe einen Tagebucheintrag frei heraus und streiche anschließend alle überflüssigen Wörter. Wie fühlt sich der Text jetzt an? Wie fühlst Du Dich, so einen Text produziert zu haben?


Entwickle ein Selbst-Bewusstsein für Deine Sprache. Welche Muster und Formulierungen nutzt Du gewohnheitsmäßig? Mit welchen Veränderungen könntest Du, möchtest Du spielen? Teile es mir gerne mit per Kommentar oder per Mail an kontakt@lionlogert.com

Klicke hier, um ein Coaching zu buchen.

Bis zum nächsten Mal

Dein Lion

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.