Einfach mehr erreichen.

Produktivität: Eine Lektion von Warren Buffett.

Effektivitätstools gibt es wie Sand am Meer. Pareto, Eisenhower, Getting Things Done. Um nur einige wenige zu nennen. Heute werde ich Dir eine etwas andere Methode vorstellen. Was an ihr anders ist? Du kannst sie sofort einsetzen. Du musst sie nicht ‚lernen‘. Du musst nichts kategorisieren. Du musst keine Aufgaben in Quadranten einordnen. Sie ist so simpel, dass Du wahrscheinlich erst nicht glauben wirst, dass sie funktionieren soll. Ich bin mir aber bombensicher, Du wirst überzeugt sein, sobald Du diese Methode auch nur einen einzigen Monat ausprobiert hast. Ganz am Rande sei erwähnt, dass auch Warren Buffett diese Methode verwendet. Ich würde sagen, der Erfolg gibt ihm Recht.

Was die Methode Dir bringen wird:

  1. Laser-Fokus auf Deine Top-Prioritäten.
  2. Du bringst Projekte zügig zum Ziel.
  3. Innere Ruhe und Entschleunigung.
  4. Mehr Freizeit.

Wie die Methode funktioniert:

Sie besteht aus drei einfachen Schritten.

  1. Erstelle eine Liste mit Deinen momentan 25 wichtigsten Projekten.

Schreibe alles auf, was Du zu tun hast. Business Plan erstellen. Steuererklärung fertigen. Französisch lernen. Regelmäßig meditieren. Facebook check (nein, das bitte nicht). Liste alle Deine Aufgaben. Warum 25? Damit deckst Du alles ab, was gerade relevant ist, unmittelbar und auch peripher. 25 Projekte sind mehr als das, was Dir täglich präsent sein wird. Du hast dadurch auch das auf dem Schirm, was zwischenzeitlich in den Hintergrund gerät, Dich aber weiterhin unangenehm beschäftigt. Zugleich erfasst Du mit 25 nur das, was wichtig ist. Du musst Dir nicht hinten raus etwas aus den Fingern saugen, um die Liste zu beenden.

  1. Wähle die fünf wichtigsten Punkte aus der Liste.

Was sind Deine Prioritäten? Was ist überragend wichtig für Deinen Werdegang? Was kann nicht länger warten? Entscheide diese fünf Punkte und setze sie auf eine neue Liste. Diese überschreibst Du mit ‚To-Do‘ oder ‚Aufgabenliste‘.

  1. Die restlichen 20 schiebst Du auf eine neue Liste, Überschrift: ‚Um jeden Preis vermeiden‘.

Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Übung: Du wirst die anderen 20 Punkte nicht anrühren bevor Du Deine fünf Prioritäten abgearbeitet hast. Keine Gnade. Wenn Du Zeit übrig hast, dann besuche Oma oder spiele mit Deiner Katze oder geh was trinken. Gönn’ Dir. Genieße Dein Menschenleben. Mach’ was Schönes.

Das war’s.

Ernsthaft. Probiere es aus. Es funktioniert. Am Anfang ungewohnt. Am Ende unverzichtbar.

Disclaimer: Was die Methode nicht kann.

Der Vollständigkeit halber sei noch eine wichtige Einschränkung dieser Methode im Vergleich zu anderen erwähnt: Sie kümmert sich nicht um Deinen Haushalt, um tägliche Besorgungen, Gewohnheiten und dergleichen mehr. Sie fragt Dich explizit danach, Projekte aufzulisten. Dazu gehören hoffentlich nicht einkaufen, putzen und duschen. Es sei denn, Du möchtest gerade eine bestimmte Gewohnheit um solch eine Aktivität etablieren. Lasse Dir deswegen ausreichend Puffer übrig neben Deinen fünf Projekten. Als Faustregel würde ich vorschlagen, ein Drittel Deiner Zeit nicht zu verplanen sondern offen zu halten. So bist Du auf der sicheren Seite.


Hast Du Anmerkungen oder Fragen zu der Technik oder möchtest Du darüber sprechen, wie Du sie für Deinen Werdegang anwenden kannst? Melde Dich gern bei mir: kontakt@lionlogert.com

Ich freue mich über Deine Nachricht und melde mich bald persönlich bei Dir.

Bis zum nächsten Mal

Dein Lion

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