Mental-Kokain

Inspiration ist nicht gleich Transformation

Das Problem

Liebst Du den Konsum von Inspiration? Bücher, Seminare, Videokurse. Der Markt ist voll. Wieviel Mentalkokain steht bei Dir wöchentlich auf der Speisekarte? Du lässt Dich inspirieren. Du Denkst groß. Du baust Luftschlösser und träumst von den ganz dicken Fischen. Du fühlst Dich ausgezeichnet nach so einer Dröhnung. Aufgepumpt wie ein Bodybuilder nach dem Training. Und dann kommst Du aus Deinem Inspirations-Kämmerchen, aus dieser Parallelwelt unendlicher Möglichkeiten, trittst hinaus auf die Straße und die Realität bricht krachend über Dir hinein. Lieber schnell zurück ins kuschelige Kämmerchen. Neue Träume träumen. Sie lenken von der schnöden Realität ab. Und vielleicht werden sie ja irgendwann wie von alleine wahr. Oder wie hast Du es Dir vorgestellt?

Wenn Du mal wieder eine Nase Mentalkokain zu viel hattest und leicht verkatert zunehmend verzweifelt dem Alltagsgeschäft nachgehst, das so wenig zu tun hat mit Deinen großen Träumen, dann werden Dir die Methoden aus diesem Artikel vielleicht weiterhelfen.

Merksatz: Inspiration führt nicht automatisch zu Transformation.

Du kannst tausende Bücher lesen, auf zig Seminaren herumgeistern und ohne Ende Audio- oder Videokurse schmausen. Tust Du nichts, tut sich nichts.

Positiv ausgedrückt: Tu’ was, dann tut sich was.

Lösungen

Ich stelle Dir drei einfache, sofort anwendbare Techniken vor, mit denen Du Inspiration zu Transformation werden lassen kannst. Möglichkeiten, aus Deinen Träumen Wirklichkeiten zu formen und solide Fundamente für Deine Luftschlösser zu legen.

1. Was bringt Dich JETZT weiter?

Wähle vorab Inhalte, mit denen Du sofort etwas anfangen kannst. Etwas, das Du umsetzen kannst, das JETZT für Deine Lebenssituation relevant ist.Frage danach: Was sind momentane Ziele und Herausforderungen – was kann dabei helfen? Klicke hier für mehr zum Thema: Wachstumspotentiale erkennen.

Achte darauf, zu etwa 80 % direkt anwendbare Inhalte zu wählen bei dem, was Du konsumierst. 20 % können allgemeinem Interesse folgen. Um auf neue Ideen und Gedanken zu kommen, muss man auch über den Tellerrand der momentanen Lage hinaus blicken. Der Löwenanteil sollte aber dazu dienen, jetzt vorwärts zu kommen.

Zur Veranschaulichung: erinnere Dich daran, wie Du in der Schule für einen Test lerntest. Je näher der Test kam, desto motivierter warst Du. Und desto besser hast Du Dir die Inhalte behalten können. In der Psychologie ist dieses Phänomen bekannt als Yerkes-Dodson-Gesetz: Ein erhöhtes Aktivierungsniveau (sprich: ein mildes Stresslevel) erleichtert die Aufnahme von Lerninhalten.

Übertragen bedeutet das: je relevanter die konsumierten Inhalte jetzt für Dich sind, desto besser kannst Du sie integrieren. Inspiration kann so tatsächlich direkt zu Transformation werden, denn Du bekommst beim Konsumieren Lust auf Taten. Sobald das passiert – leg los! Denn wie gesagt: Tu was, dann tut sich was.

2. Konsumiere bewusst und aktiv

Lasse Dich nicht einfach nur berieseln. Beschäftige Dich mit den Inhalten nicht nur zum Zeitvertreib. Schon bevor Du anfängst setzte Dir eine Intention und stelle Fragen zu dem Inhalt. Was möchtest Du daraus lernen? Bei welchem Problem wird Dir der Inhalt helfen? Welche Lösungsansätze erhoffst Du Dir? Wie wird sich Deine Lebenssituation durch die Inhalte bestenfalls verändern? Weiterhin nutze beim Lesen Exzerpte und Marker. Mache Notizen. Unterstreiche relevantes. Reflektiere immer wieder über die Inhalte. Bei Audios und Videos mache zwischendurch Pausen und schreibe auf, was gerade für Dich wichtig war und was Du bei Gelegenheit weiter vertiefen könntest. Bei Seminaren nehme aktiv Teil. Bringe Dich ein. Stelle Fragen.

Behalte beim Konsum stets die Frage im Hinterkopf: Wie kann ich diese Inhalte anwenden und welche Veränderungen möchte ich damit bewirken?

3. Nutze die 72 Stunden Regel

Nägel mit Köpfen. Wenn Du die ersten beiden Methoden anwendest, ist die 72 Stunden Regel für Dich ein Kinderspiel. Was besagt diese Regel? Nachdem Du eine Intention gesetzt hast, musst Du innerhalb von 72 Stunden Taten folgen lassen. Ansonsten verpufft die Inspiration und Du musst wieder bei Null anfangen.

Daher: sobald Du fertig inspiriert bist, forme mögliche Handlungen. Entscheide Dich für 1-3 konkrete Aktionen und setze sie in den Kalender. Die erste Aktion muss innerhalb von 72 Stunden kommen. Das ist die halbe Miete. Der Stein kommt ins Rollen. Danach wird es einfacher. Versuche, innerhalb von sieben Tagen drei Aktionen umzusetzen. Und bald bist Du nicht mehr aufzuhalten 😉


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Bis zum nächsten Mal

Dein Lion

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