Kommunikative Genüsse

Kennen und lieben lernen.

Vorstellungsrunden, Kennenlernabende. Neue Menschen. Vor allem: Fremde Menschen. Für viele Individuen immer wieder eine herausfordernde Situation, die schon im Vorfeld Anspannung und Unwohlsein auslöst. Leider. Denn zwischenmenschliche Beziehungen sind eine Quelle von Lebensqualität. Außerdem entfalten unsere Beziehungen einen beträchtlichen Einfluss auf unsere Persönlichkeit. Die Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben, prägen uns.

In diesem Artikel stelle ich Dir drei Wege vor, Begegnungen angenehm zu gestalten. Erste Gespräche ebenso wie langjährige Bekanntschaften.

Finde etwas sympathisches an der Person

Wenn Du an einem Menschen etwas entdeckst, das Dir sympathisch ist, wirst Du die Person (noch) mehr mögen. Das sorgt für eine gute Stimmung bei Euch beiden: Du genießt es, jemanden zu mögen und Dein Gegenüber genießt es, gemocht zu werden. Es kann wirklich so einfach sein.

Wie es funktioniert? Frage Dich: Was an dieser Person ist mir sympathisch, was mag ich an ihr? Das können Kleinigkeiten sein. Die Art, wie sie lächelt. Ein Hauch von Akzent. Ein Kleidungsstück. Wenn Du möchtest und Dich traust, verrate der Person, was an ihr Dir sympathisch ist.

Höre zu und interessiere Dich

Wenn Du Dich mit jemandem unterhältst, schenke der Person Deine volle Aufmerksamkeit. Lasse Dein Telefon in der Tasche. Erzähle nicht nur Deine eigenen Geschichten sondern stelle zwischendurch mal eine Frage. Dein Interesse an der Person macht Dich interessant. Es macht Dich sympathisch. Wir lieben es, wenn sich jemand für uns begeistert und ein offenes Ohr hat für das, was wir zu sagen haben. Beziehungen leben von Gegenseitigkeit.

Interessiert zu sein hat auch einen ganz sachlichen Vorteil: Du lernst von der Person. Denn in irgendeinem Lebensbereich wird sie Dir überlegen sein, sodass Du Dir etwas abschauen kannst.

Zeige Dich verletzlich

Viele Menschen meinen, sich darstellen und beweisen zu müssen. Sie beziehen ihren empfundenen Selbstwert aus beruflichen Erfolgen, Kontoständen und attraktiven Bett- und Lebenspartnern. Das eigene Ego zu streicheln ist wichtiger Bestandteil der Mental-Hygiene. So werden Beziehungen oberflächlich und hohl. Ohne Chance für Tiefgang. Außerdem muss man ständig Angst haben, auf einen noch größeren Fisch zu treffen. Und es gibt immer einen noch größeren Fisch. Porsche sticht Daimler.

Wie es besser geht? Zeige Dich verletzlich. Erzähle eine Geschichte von Deinem letzten Epic Fail. Lache über Dich selbst. Das ist souverän und humorvoll und sorgt für eine entspanne Stimmung, die Deine Gesprächspartner lieben werden.


Extratipp

Vielleicht ist es Dir während des Lesens schon aufgefallen: Mit alten Freunden kommunizieren wir automatisch so, wie hier vorgeschlagen. Das ist kein Zufall und Du kannst es für Deine Kommunikation fruchtbar machen. Probiere es aus. Was passiert, wenn Du Dich mit einer neuen Bekanntschaft so unterhältst, als wäre es ein alter Freund oder eine alte Freundin?


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