Coaching und Corona? Dekadenz oder Darwin’sche Daseinsfürsorge?

Stand der Dinge.

Die Welt steht Kopf aufgrund eines kleinen Virus mit dem Namen Corona oder auch SARS-CoV-2. Dieser verursacht die Krankheit COVID-19. Deswegen gibt es seit einigen Tagen signifikante Einschränkungen im deutschen Alltagsgeschehen: Geschäfte rationieren die Abgabemengen auf Waren der allgemeinen Versorgung. Behörden bitten darum, nicht mehr persönlich zu erscheinen sondern Angelegenheiten möglichst telefonisch zu erledigen. Erste Bundesländer erlassen Ausgangssperren.

Coaching und Corona?

Ist es deswegen jetzt dekadent, sich mit Coaching zu beschäftigen? Nein, ist es nicht. Warum? Weil der Autor dieses Blogs selbst Coach ist. Spaß beiseite. Auch oder sogar besonders in Krisen-Zeiten ist Coaching nicht dekadent sondern essentiell, weil es effektiv hilft. Denn es weist den Weg zu einem Anders-Sehen: Dringend notwendige Perspektivenwechsel finden statt. Sodann folgt aus einem Anders-Sehen ein anderes Denken, Fühlen und Handeln. Coaching unterstützt dabei, in der Krise die Gelegenheit zu entdecken. Die Herausforderung erkennen, die sich in dem Problem versteckt.

Das Geheimnis des Wandels besteht darin, nicht das Alte zu bekämpfen, sondern das Neue zu erschaffen.

Neubetrachtungen.

Um der aktuellen Lage konstruktiv und ressourcen-orientiert zu begegnen, ist der Blick zu richten auf dasjenige, was sich an Gelegenheit darin verbirgt und auf dasjenige, was aus dieser Situation neu entstehen kann.

Where your focus goes, energy flows.

Coaching ermöglicht ein Anders-Sehen. Dem Anders-Sehen folgen ein neues Denken und ein neues Handeln. Wir können diese Krise als Chance betrachten.

Dazu die zu Recht viral gegangene Textpassage von Kitty O’Meara:

And the people stayed home.

And read books, and listened, and rested,

and exercised, and made art, and played games,

and learned new ways of being, and were still.

And listened more deeply.

Some meditated, some prayed, some danced.

Some met their shadows.

And the people began to think differently.

And the people healed.

And, in the absence of people living in ignorant, dangerous,

mindless, and heartless ways, the earth began to heal.

And when the danger passed, and the people joined together again,

they grieved their losses, and made new choices,

and dreamed new images, and created new ways to live and heal

the earth fully, as they had been healed.

– Kitty O’Meara

 

 

 

5 Antworten zu “Coaching und Corona? Dekadenz oder Darwin’sche Daseinsfürsorge?”

  1. Ich arbeite ja schon seit einiger Zeit von zuhause aus, deswegen für mich jetzt keine neue Situation. Das neue daran ist, dass ich nicht mehr rausfahre, um Geschäftspartner zu treffen, nicht mehr in der Weltgeschichte herumfliege, derzeit keine Messen besuche und ich merke, wie ich ruhiger werde. Irgendwie scheint es doch Stress zu sein, viel unterwegs zu sein…
    Inspirierender Beitrag!

    1. Thomas danke für die wissenswerte Rückmeldung und die netten Worte. Vielleicht wäre es mittel- langfristig etwas für Dich, zwischen Reisen und Ruhe zu oszillieren? Bekanntlich kann sich ein bestes Leben ja gerne in den größten Gegensätzen abspielen 😉
      Eine schöne Woche!

    1. Danke für die positive Rückmeldung, Kantoku! Initiative ist gefordert – was kann jeder von uns tun, um neue Perspektiven zu gestalten und umzusetzen?
      Lieber Gruß und eine schöne Woche!

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